DFG: Präsidium legt Positionspapier zur Zukunft der NFDI vor
Eine zentrale Forderung: "Verstetigung und Weiterentwicklung [...] erfordert mindestens 115 Millionen Euro jährlich".
Die DFG hat ein Positionspapier zur Zukunft der NFDI vorgelegt. Ein Auszug aus der Pressemeldung:
"Mit Blick auf die anstehenden Verhandlungen in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) zur Zukunft der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) fordert das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die kontinuierliche bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Programms. So müsse die NFDI zum einen die Vernetzung von Akteuren, Fächern und Strukturen innerhalb Deutschlands sicherstellen. Zum anderen müsse über die Strukturen des NFDI-Vereins auch die europäische und internationale Anschlussfähigkeit verstärkt und verankert werden, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier des Leitungsgremiums der größten deutschen Forschungsförderorganisation und zentralen Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland.
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Das DFG-Präsidium fordert zudem die Sicherstellung einer stabilen Infrastruktur: Wesentlich für den Erfolg einer zukünftigen NFDI sei eine auskömmliche Finanzierung. Nach eigenen Schätzungen sieht die DFG im Rahmen der Verstetigung ein jährliches Gesamtbudget von mindestens 115 Millionen Euro als erforderlich an. Die Summe decke die Kosten für Betrieb von Infrastruktur und Diensten, Weiterentwicklung und Innovation. Eine solche Investition sei auch deshalb notwendig, weil das starke Wachstum im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), geopolitische Spannungen und massive Abhängigkeiten von kommerziellen Akteuren eine resiliente und möglichst auf europäischer Ebene zu verwirklichende, souveräne Dateninfrastruktur erforderlich machten."