Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Geschlechtersensible Medizin und Forschungsdatenmanagement: Auftaktveranstaltung zum Projekt GenDiMedNet

| Fach: Allgemein FDM

diese fand am 03. Februar statt

Werden geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entwicklung von Gesundheitstechnologien berücksichtigt, etwa durch eine präzisere Erhebung von Forschungsdaten, eine zielgruppengerechte Ansprache oder körperliche Anpassungen, können Menschen unterschiedlichen Geschlechts diese Technologien gleichermaßen gut nutzen. In der ersten Februarwoche fand in Berlin die Auftaktveranstaltung zum Projekt GenDiMedNet statt. Dieses widmet sich dem Thema geschlechtersensible Medizin und digitale Gesundheitsanwendungen. GenDiMedNet ist ein Projekt im Rahmen der BMBF-Förderrichtlinie Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit (GeGe).

Das Projekt hat zum Ziel, digitale und interaktive Technologien so weiterzuentwickeln, dass sie medizinische Geschlechtsunterschiede berücksichtigen. Das neue Netzwerk unterstützt Forschende also, geschlechtsspezifische Aspekte in der Gesundheitsforschung zu erkennen und in die Entwicklung von Gesundheitslösungen einzubeziehen. In Workshops vermitteln die Beteiligten des Projekts schon jetzt fundiertes Wissen zu Unterschieden zwischen den Geschlechtern in der Medizin. Gleichzeitig erarbeiten sie gemeinsam mit Forschenden sowie zukünftigen Anwender*innen Strategien für eine nutzerzentrierte Gestaltung digitaler Gesundheitsanwendungen.

Damit die erhobenen Forschungsdaten von anderen Forschungsteams genutzt werden können, arbeitet das Projekt an geeigneten Wegen bezüglich der Standardisierung der Daten. Somit leistet es einen sehr wichtigen Beitrag zur Verringerung des Gender Data Gap. Weitere Informationen.

Zurück