Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Bavarian Health Cloud angekündigt
hierbei handelt es sich um eine Plattform für Gesundheitsdaten, die bis Ende 2026 an den Start gehen soll
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kündigt den Start der Bavarian Health Cloud an. Aus der Pressemeldung:
"MÜNCHEN. Daten teilen und damit Krankheiten heilen: Bayern startet eine Plattform für Gesundheitsdaten und hebt die Medizin im Freistaat damit auf ein neues Level. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können zukünftig deutlich mehr Informationen schneller für medizinische Forschung und Patientenversorgung nutzen und damit Therapien weiterentwickeln oder neue Behandlungsmethoden erarbeiten. Die „Bavarian Health Cloud“ ermöglicht Datenbereitstellung und Datennutzung für Wissenschaft und Industrie: Milliarden an Daten wie Diagnosen, Prozeduren, Medikationen und Laborwerte sind damit strukturiert verfügbar – und das datenschutzkonform, sicher und anschlussfähig an bereits bestehende Strukturen und gesetzliche Rahmenbedingungen.
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Die Sicherheit der Daten steht an oberster Stelle: Die Forschungsdatenplattform steht unter staatlicher Kontrolle. Bayern gründet zu diesem Zweck die Bavarian Health Cloud GmbH in hundertprozentiger Trägerschaft des Freistaats. Höchste Standards bei Datenschutz und -sicherheit, die Speicherung von ausschließlich pseudonymisierten Daten, Informations- und Widerspruchsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten sowie ein Antragsverfahren für Forscherinnen und Forscher garantieren einen sicheren Umgang mit den Gesundheitsdaten. Befüllt wird die Plattform zunächst mit Daten der sechs bayerischen Universitätsklinika, die jährlich rund 2,3 Millionen Patientinnen und Patienten behandeln. Anschließend sollen Datenbasis und Anwenderkreis sukzessive auf möglichst viele Akteure des Gesundheitswesens erweitert werden.
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Die erste funktionsfähige Version der Forschungsdatenplattform soll bis Ende 2026 an den Start gehen, so Blume. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen der Wissenschaft, der Wirtschaft und dem Gesundheitssektor hatten zuvor Fragen zu den rechtlichen Voraussetzungen und zum Aufbau, Betrieb sowie der Vernetzung und Anschlussfähigkeit einer entsprechenden integrierten Datenplattform erörtert. Koordiniert wird das Projekt, das mehrere Ressorts berührt, von Wissenschafts- und Gesundheitsministerium."